Wer nach „anfangsstadium mundbereich mund hand fuß krankheit anfang“ sucht, möchte meistens wissen, wie die Hand-Fuß-Mund-Krankheit beginnt und woran sich die ersten Veränderungen im Mund erkennen lassen. Häufig startet die Erkrankung mit Fieber, Halsschmerzen, Appetitlosigkeit und Müdigkeit. Etwa ein bis zwei Tage später können kleine rote Punkte, Bläschen oder schmerzhafte Geschwüre auf der Zunge, am Zahnfleisch und an der übrigen Mundschleimhaut entstehen.
Kurz danach erscheint häufig der typische Ausschlag an den Handflächen und Fußsohlen. Allerdings verläuft die Infektion nicht bei allen Betroffenen gleich. Manche Menschen entwickeln nur leichte Beschwerden. Besonders Erwachsene können die Infektion sogar unbemerkt durchmachen und das Virus trotzdem weitergeben.
Die medizinisch korrekte Bezeichnung lautet Hand-Fuß-Mund-Krankheit. Begriffe wie Hand-Mund-Fuß-Krankheit oder Mund-Hand-Fuß-Krankheit beschreiben in der Regel dieselbe Virusinfektion.
Anfangsstadium Mundbereich Mund Hand Fuß Krankheit Anfang: Kurzübersicht
| Krankheitsphase | Typische Anzeichen |
| Inkubationszeit | Noch keine sichtbaren Beschwerden |
| Frühe Krankheitsphase | Fieber, Halsschmerzen, Müdigkeit, Appetitlosigkeit |
| Nach ein bis zwei Tagen | Rote Stellen, Bläschen oder Aphthen im Mund |
| Kurz danach | Ausschlag an Händen und Füßen |
| Weitere Tage | Bläschen trocknen ein und Beschwerden klingen ab |
| Einige Wochen später | Selten vorübergehende Ablösung einzelner Nägel |
Die Inkubationszeit beträgt meistens drei bis zehn Tage. Möglich sind jedoch auch kürzere oder längere Zeiträume. Die meisten Erkrankungen verlaufen mild und heilen ohne spezielle Behandlung aus.
Wie beginnt die Hand-Fuß-Mund-Krankheit?
Der Anfang ähnelt häufig einer Erkältung oder einem gewöhnlichen Virusinfekt. Deshalb lässt sich die Krankheit anfangs noch nicht sicher erkennen.
Zu den möglichen ersten Symptomen gehören:
- Fieber
- Halsschmerzen
- Appetitlosigkeit
- Müdigkeit
- allgemeine Schwäche
- gelegentliche Kopf- oder Gliederschmerzen
Bei kleinen Kindern fällt manchmal zunächst nur auf, dass sie unruhiger sind, weniger essen oder ungewöhnlich viel schlafen. Erst die späteren Veränderungen im Mund und der Ausschlag an Händen und Füßen machen die Erkrankung leichter erkennbar.
Nicht jeder Betroffene entwickelt alle Symptome. Mehr als 80 Prozent der Infektionen können sogar ohne sichtbare Krankheitszeichen verlaufen.
Wie sieht das Anfangsstadium im Mundbereich aus?
Im Mund erscheinen häufig zunächst kleine rote Punkte oder Flecken. Innerhalb kurzer Zeit können daraus winzige, mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen entstehen.
Öffnen sich diese Bläschen, bleiben oberflächliche Geschwüre zurück. Sie ähneln Aphthen und können beim Essen, Trinken oder Schlucken stark schmerzen.
Typische Merkmale sind:
- kleine rote Punkte
- durchsichtige oder weißliche Bläschen
- weißlich-gelbe offene Stellen
- ein deutlich geröteter Rand
- Schmerzen bei Berührung
- Beschwerden beim Schlucken
- verminderte Nahrungsaufnahme
Das Erscheinungsbild kann von Person zu Person unterschiedlich sein. Manche Betroffene haben nur wenige, kaum sichtbare Stellen. Andere entwickeln mehrere schmerzhafte Geschwüre im gesamten Mundbereich.
Wo entstehen die ersten Mundbläschen?
Die ersten Veränderungen treten besonders häufig an folgenden Stellen auf:
- Zunge
- Zahnfleisch
- Innenseiten der Wangen
- Mundschleimhaut
- Gaumen
- hinterer Rachenbereich
Bei kleinen Kindern lassen sich die Bläschen nicht immer leicht erkennen. Hinweise auf Schmerzen im Mund können deshalb auch vermehrtes Sabbern, Weinen beim Schlucken oder die plötzliche Ablehnung von Essen und Getränken sein.
Die äußeren Lippen sind bei einem klassischen Verlauf meist weniger stark betroffen als die Schleimhäute innerhalb des Mundes.
Beginnt die Krankheit immer im Mund?
Nein. Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit hält sich nicht immer an eine feste Reihenfolge.
Mögliche Verläufe sind:
- Zuerst treten Fieber und Halsschmerzen auf.
- Danach erscheinen Bläschen im Mund.
- Erst später folgt der Ausschlag an Händen und Füßen.
- Mund- und Hautveränderungen entstehen gleichzeitig.
- Der Hautausschlag wird zuerst bemerkt.
- Die Veränderungen im Mund bleiben vollständig aus.
Besonders bei atypischen Verläufen können ausgeprägte Hautveränderungen auftreten, obwohl im Mund nur wenige oder keine Bläschen sichtbar sind.
Wann kommen die Bläschen an Händen und Füßen?
Der Hautausschlag entwickelt sich häufig wenige Stunden bis zwei Tage nach den ersten Mundveränderungen.
Besonders häufig betroffen sind:
- Handflächen
- Fußsohlen
- Finger
- Zehen
- Fersen
Zunächst entstehen rote Flecken. Daraus können kleine Bläschen werden. Der typische Ausschlag juckt häufig nicht, doch Juckreiz ist möglich.
Zusätzlich können Hautveränderungen an folgenden Stellen auftreten:
- Handrücken
- Fußrücken
- Gesäß
- Genitalbereich
- Knie
- Ellenbogen
- Arme
- Beine
- Rumpf
Ein Ausschlag außerhalb der klassischen Bereiche schließt die Hand-Fuß-Mund-Krankheit daher nicht aus.
Typischer Verlauf vom Anfang bis zur Heilung
Tag 1: Allgemeine Beschwerden
Die Krankheit beginnt möglicherweise mit Fieber, Halsschmerzen, Müdigkeit oder Appetitlosigkeit. Diese Anzeichen sind noch unspezifisch.
Tag 2 bis 3: Mundbereich verändert sich
Auf der Zunge, am Zahnfleisch oder an anderen Bereichen der Mundschleimhaut entwickeln sich rote Punkte, Bläschen und schmerzhafte Geschwüre.
Tag 3 bis 5: Hautausschlag erscheint
An den Handflächen und Fußsohlen treten rote Flecken oder Bläschen auf. Auch das Gesäß, die Knie oder Ellenbogen können betroffen sein.
Tag 5 bis 10: Beschwerden klingen ab
Das Fieber verschwindet meistens zuerst. Danach trocknen die Bläschen ein und die offenen Stellen im Mund heilen ab.
Die meisten Betroffenen erholen sich innerhalb von ungefähr fünf bis zehn Tagen. Einzelne Hautveränderungen können etwas länger sichtbar bleiben.
Anfangsstadium bei Babys und Kleinkindern
Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit betrifft besonders häufig Kinder unter zehn Jahren. Babys und Kleinkinder können ihre Beschwerden jedoch noch nicht genau beschreiben.
Mögliche erste Hinweise sind:
- plötzliches Fieber
- ungewöhnliche Müdigkeit
- häufiges Weinen
- verminderter Appetit
- Verweigerung von Brust oder Flasche
- vermehrter Speichelfluss
- Schmerzen beim Schlucken
- rote Punkte im Mund
- Bläschen an Händen oder Füßen
Besonders wichtig ist die Flüssigkeitsaufnahme. Wenn ein Kind wegen der schmerzhaften Mundstellen kaum noch trinkt, kann es austrocknen.
Warnzeichen einer möglichen Austrocknung sind:
- deutlich weniger nasse Windeln
- trockener Mund
- keine Tränen beim Weinen
- ungewöhnliche Schläfrigkeit
- eingesunkene Augen
- sehr dunkler Urin
Bei Babys, Neugeborenen oder deutlich reduzierter Flüssigkeitsaufnahme sollte frühzeitig medizinischer Rat eingeholt werden.
Hand-Fuß-Mund-Krankheit bei Erwachsenen
Auch Erwachsene können sich anstecken. Viele entwickeln jedoch nur leichte Beschwerden oder bleiben vollständig symptomlos.
Mögliche Symptome bei Erwachsenen sind:
- leichtes Fieber
- Halsschmerzen
- Müdigkeit
- schmerzhafte Stellen im Mund
- einzelne Bläschen an Händen oder Füßen
Selten treten stärkere atypische Verläufe auf. Diese können mit Coxsackievirus A6 zusammenhängen.
Dabei sind möglich:
- hohes Fieber
- starke Abgeschlagenheit
- Kopf- und Muskelschmerzen
- größere Hautveränderungen
- verkrustete Stellen
- Ausschlag an Hand- und Fußrücken
- Veränderungen an Armen, Beinen oder Rumpf
- fehlende Mundbläschen
Bei ungewöhnlich starken Beschwerden oder großflächigen Hautveränderungen ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll.
Kann man die Krankheit unbemerkt übertragen?
Ja. Viele Infektionen verlaufen ohne sichtbare Symptome. Die betroffene Person kann das Virus dennoch ausscheiden und an andere Menschen weitergeben.
Das ist besonders in Familien und Betreuungseinrichtungen wichtig. Ein gesunder wirkender Erwachsener kann die Infektion beispielsweise auf ein kleines Kind übertragen, ohne selbst Bläschen oder Fieber zu entwickeln.
Wie erfolgt die Ansteckung?
Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit wird durch Enteroviren verursacht. Häufig beteiligt sind Coxsackievirus A6, Coxsackievirus A16, Coxsackievirus A10 und Enterovirus A71.
Die Übertragung erfolgt über:
- Speichel
- Nasen- und Rachensekret
- Flüssigkeit aus den Bläschen
- Stuhl
- Hände
- Spielzeug
- Geschirr
- gemeinsam benutzte Gegenstände
- verunreinigte Oberflächen
Während der ersten Krankheitstage ist auch eine Übertragung über Tröpfchen möglich. Besonders bedeutsam ist jedoch die Übertragung über Hände und Spuren von Stuhl, beispielsweise nach dem Toilettengang oder beim Windelwechseln.
Wie lange ist die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ansteckend?
Die Ansteckungsgefahr ist während der ersten Krankheitswoche besonders hoch. Vor allem die Flüssigkeit in den Bläschen enthält viele Viren.
Sobald die Bläschen eintrocknen, sinkt das Ansteckungsrisiko. Allerdings können die Erreger noch mehrere Wochen über den Stuhl ausgeschieden werden.
Deshalb bleibt sorgfältiges Händewaschen auch nach dem sichtbaren Abheilen der Krankheit wichtig.
Eine mehrwöchige vollständige Isolation ist normalerweise nicht erforderlich. Entscheidend sind der Allgemeinzustand, das Abtrocknen der Bläschen und konsequente Hygiene.
Ist die Krankheit bereits vor dem Ausschlag ansteckend?
Eine Übertragung kann bereits in der frühen Krankheitsphase stattfinden. Das bedeutet, dass eine Person möglicherweise schon ansteckend ist, bevor die typischen Bläschen an Händen und Füßen sichtbar werden.
Da viele Infektionen symptomlos verlaufen, lässt sich eine Ansteckung nicht immer verhindern.
Kann man die Hand-Fuß-Mund-Krankheit mehrmals bekommen?
Ja. Verschiedene Enterovirustypen können die Krankheit verursachen. Nach einer Infektion besteht vor allem Schutz gegen den Virustyp, der die Erkrankung ausgelöst hat.
Eine spätere Infektion mit einem anderen Virustyp ist deshalb möglich. Kinder und Erwachsene können die Hand-Fuß-Mund-Krankheit somit mehrmals bekommen.
Ist jeder rote Punkt im Mund ein Anzeichen?
Nein. Rote Flecken, Bläschen und Aphthen im Mund können viele verschiedene Ursachen haben.
Dazu gehören beispielsweise:
- gewöhnliche Aphthen
- andere Virusinfektionen
- gereizte Mundschleimhaut
- kleine Verletzungen
- Entzündungen im Mund
- allergische Reaktionen
Für die Hand-Fuß-Mund-Krankheit spricht eher eine Kombination aus:
- Fieber oder Halsschmerzen
- mehreren Mundbläschen
- Ausschlag an Händen und Füßen
- Kontakt zu einer erkrankten Person
- bekannten Fällen in Kita oder Familie
Eine sichere Diagnose allein anhand eines Fotos oder einzelner Mundstellen ist nicht möglich.
Wie wird die Krankheit diagnostiziert?
Bei einem typischen Verlauf wird die Diagnose meistens anhand der Beschwerden und der sichtbaren Haut- und Mundveränderungen gestellt.
Eine Laboruntersuchung ist häufig nicht nötig.
Bei einem schweren, ungewöhnlichen oder unklaren Verlauf kann ein PCR-Test auf Enteroviren durchgeführt werden. Dafür eignen sich unter anderem:
- Stuhlproben
- Rachenabstriche
- Flüssigkeit aus den Bläschen
Bei neurologischen Beschwerden kann zusätzlich Nervenwasser untersucht werden.
Was hilft bei schmerzhaften Bläschen im Mund?
Es gibt keine spezielle antivirale Behandlung gegen die Hand-Fuß-Mund-Krankheit. Die Behandlung lindert daher vor allem die Beschwerden.
Angenehm sind häufig:
- kühle Getränke
- stilles Wasser
- Joghurt
- Brei
- Pudding
- weiche Nudeln
- abgekühlte Suppen
- weiche, milde Lebensmittel
Eher ungeeignet sind:
- heiße Speisen
- scharfe Gewürze
- saure Getränke
- Zitrusfrüchte
- harte Lebensmittel
- stark krümelndes Essen
- scharfkantige Lebensmittel
Wichtig ist vor allem, dass die betroffene Person weiterhin ausreichend trinkt.
Schmerzlindernde Gele, Sprays oder Medikamente sollten bei Kindern nur altersgerecht und entsprechend der Packungsbeilage beziehungsweise nach ärztlicher oder pharmazeutischer Beratung eingesetzt werden.
Sollte man die Bläschen öffnen?
Nein. Bläschen sollten weder aufgestochen noch ausgedrückt werden.
Die Flüssigkeit enthält ansteckende Viren. Außerdem kann das Öffnen die Haut verletzen und eine zusätzliche bakterielle Entzündung begünstigen.
Die Bläschen sollten möglichst sauber und trocken bleiben.
Welche Hygienemaßnahmen helfen?
Besonders wichtig ist gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife.
Das gilt vor allem:
- nach dem Toilettengang
- nach dem Windelwechseln
- nach Kontakt mit Speichel
- nach Berührung von Bläschen
- vor dem Essen
- vor der Zubereitung von Lebensmitteln
Zusätzlich sollten Familien:
- Handtücher nicht gemeinsam benutzen
- Gläser und Besteck nicht teilen
- Spielzeug regelmäßig reinigen
- häufig berührte Oberflächen säubern
- engen Kontakt zu Erkrankten reduzieren
- Schnuller und Trinkflaschen nicht austauschen
Im privaten Haushalt reichen normalerweise gründliche Reinigung und konsequente Handhygiene aus.
Wann sollte man zum Arzt?
Eine ärztliche Untersuchung ist besonders wichtig, wenn:
- das Kind kaum trinkt
- deutlich weniger Urin ausgeschieden wird
- hohes oder lang anhaltendes Fieber besteht
- das Kind ungewöhnlich schläfrig wirkt
- starke Schmerzen auftreten
- der Ausschlag sehr großflächig ist
- sich der Zustand verschlechtert
- die Beschwerden nach mehreren Tagen nicht nachlassen
- ein Neugeborenes betroffen ist
- die Diagnose unklar ist
- eine Schwangerschaft kurz vor der Geburt besteht
Bei bekannten schweren Grunderkrankungen oder einer Immunschwäche sollte ebenfalls frühzeitig medizinischer Rat eingeholt werden.
Welche Beschwerden sind Warnzeichen?
Schwere Komplikationen sind selten. In einzelnen Fällen können jedoch eine Hirnhautentzündung, eine Gehirnentzündung oder polioähnliche Lähmungen auftreten.
Schnelle medizinische Hilfe ist notwendig bei:
- Nackensteifigkeit
- Krampfanfällen
- Bewusstseinsstörungen
- starker Benommenheit
- auffälliger Muskelschwäche
- Lähmungserscheinungen
- schweren Kopfschmerzen mit Fieber
- Atemproblemen
- deutlichen Zeichen einer Austrocknung
Hand-Fuß-Mund-Krankheit in der Schwangerschaft
Die meisten Infektionen während der Schwangerschaft verlaufen mild oder symptomlos. Das Risiko für das ungeborene Kind gilt insgesamt als niedrig.
Tritt die Infektion jedoch kurz vor der Geburt auf, kann das Virus auf das Neugeborene übertragen werden. Schwere Erkrankungen bei Neugeborenen sind sehr selten, das Risiko ist in den ersten beiden Lebenswochen jedoch höher.
Schwangere mit typischen Beschwerden sollten deshalb besonders kurz vor dem Geburtstermin ihre behandelnde Praxis oder Geburtsklinik informieren.
Können sich später die Nägel ablösen?
Bei manchen Betroffenen lösen sich einige Wochen nach der Erkrankung einzelne Finger- oder Fußnägel teilweise oder vollständig ab.
Dieses verzögerte Ablösen kann ungefähr vier bis acht Wochen nach der Infektion auftreten. Es ist meistens vorübergehend, und der Nagel wächst normalerweise nach.
Bei Schmerzen, Schwellungen, Eiter oder anderen Entzündungszeichen sollte die Veränderung ärztlich beurteilt werden.
Darf ein Kind mit Hand-Fuß-Mund-Krankheit in die Kita?
Ein pauschaler Ausschluss aller infizierten Kinder aus Kita oder Schule wird nicht grundsätzlich empfohlen.
Ein Kind kann in der Regel zurückkehren, wenn:
- es kein Fieber mehr hat
- es sich insgesamt wieder gut fühlt
- es normal am Alltag teilnehmen kann
- die Bläschen eingetrocknet sind
Nach der Genesung ist normalerweise kein ärztliches Attest erforderlich. Bei einem größeren Ausbruch kann das zuständige Gesundheitsamt jedoch besondere Regeln festlegen.
Ein Kind mit Fieber, starken Schmerzen oder schlechtem Allgemeinzustand sollte unabhängig von festen Fristen zu Hause bleiben.
Müssen Eltern oder Geschwister zu Hause bleiben?
Gesunde Kontaktpersonen müssen normalerweise nicht zu Hause bleiben.
Das bedeutet:
- Gesunde Geschwister können meist Kita oder Schule besuchen.
- Gesunde Eltern können in der Regel arbeiten.
- Besonders sorgfältige Händehygiene ist notwendig.
- Bei eigenen Beschwerden sollte enger Kontakt reduziert werden.
- Während eines Ausbruchs können andere Vorgaben gelten.
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Häufig gestellte Fragen
Zunächst treten häufig Fieber, Halsschmerzen, Müdigkeit und Appetitlosigkeit auf. Ein bis zwei Tage später entwickeln sich rote Punkte, Bläschen oder Geschwüre im Mund.
Die ersten Stellen erscheinen häufig als kleine rote Punkte. Später können daraus durchsichtige Bläschen oder weißlich-gelbe Aphthen mit rotem Rand entstehen.
Besonders häufig entstehen sie an der Zunge, am Zahnfleisch und an der Mundschleimhaut. Danach kommen meist Flecken oder Bläschen an Händen und Füßen hinzu.
Nein. Manche Betroffene haben kein Fieber oder nur sehr leichte Allgemeinbeschwerden. Besonders Erwachsene können vollständig symptomlos bleiben.
Ein unvollständiger Verlauf ist möglich. Mundbläschen ohne Ausschlag können jedoch auch andere Ursachen haben und sollten bei Unsicherheit ärztlich beurteilt werden.
Die unspezifische Anfangsphase dauert häufig ein bis zwei Tage. Danach erscheinen normalerweise die typischen Mund- und Hautveränderungen.
Sie entstehen häufig gleichzeitig mit den Mundbläschen oder innerhalb der folgenden ein bis zwei Tage.
Der klassische Ausschlag juckt häufig nicht. Bei atypischen Verläufen kann jedoch ein deutlicher Juckreiz auftreten.
Die Beschwerden klingen meistens innerhalb von fünf bis zehn Tagen ab. Einzelne Hautveränderungen können bis zu etwa zwölf Tage sichtbar bleiben.
Kühle Getränke und weiche, milde Speisen sind häufig angenehmer. Heiße, scharfe, saure oder harte Lebensmittel können die Stellen zusätzlich reizen.
Die Ansteckungsgefahr ist während der ersten Krankheitswoche besonders hoch. Viren können danach noch mehrere Wochen im Stuhl ausgeschieden werden.
Ja. Da verschiedene Enterovirustypen die Krankheit verursachen, ist eine spätere erneute Infektion möglich.
Ein milder und typischer Verlauf muss nicht immer ärztlich behandelt werden. Bei Trinkverweigerung, hohem Fieber, ungewöhnlicher Müdigkeit oder einem sehr jungen Kind ist eine Untersuchung wichtig.
Meistens verläuft sie harmlos. Schwere neurologische Komplikationen sind möglich, kommen jedoch nur sehr selten vor.
Nein. Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit beim Menschen und die Maul- und Klauenseuche bei Tieren sind unterschiedliche Erkrankungen.
Fazit zum Fokus-Keyword anfangsstadium mundbereich mund hand fuß krankheit anfang
Das anfangsstadium mundbereich mund hand fuß krankheit anfang zeigt sich häufig zunächst durch Fieber, Halsschmerzen, Appetitlosigkeit und Müdigkeit. Etwa ein bis zwei Tage später entstehen rote Punkte, kleine Bläschen oder schmerzhafte Geschwüre an Zunge, Zahnfleisch und Mundschleimhaut.
Kurz danach entwickelt sich meistens der typische Ausschlag an Händen und Füßen. Die Erkrankung verläuft überwiegend mild und heilt von selbst aus. Besonders wichtig sind ausreichendes Trinken, sorgfältige Händehygiene und die Beobachtung möglicher Warnzeichen.
Bei Trinkverweigerung, hohem Fieber, starker Müdigkeit, neurologischen Beschwerden, einer Erkrankung bei Neugeborenen oder einem ungewöhnlich schweren Verlauf ist eine ärztliche Untersuchung erforderlich.
