Die Dolph Lundgren Krankheit beschäftigt viele Fans seit der Schauspieler öffentlich über seinen jahrelangen Kampf gegen Krebs gesprochen hat. Der durch Rocky IV, Universal Soldier und The Expendables bekannte Schwede erhielt bereits 2015 eine Krebsdiagnose. Jahre später kehrte die Erkrankung zurück und breitete sich auf mehrere Bereiche seines Körpers aus.
Zwischenzeitlich war die Situation so ernst, dass Ärzte Lundgren nach seinen eigenen Angaben nur noch wenige Jahre zu leben gaben. Erst eine zweite medizinische Einschätzung und eine genauere Untersuchung seines Tumors führten zu einem entscheidenden Wendepunkt.
Heute spricht Lundgren nicht mehr von einer akuten Krebserkrankung, sondern von NED – „No Evidence of Disease“, also keinem derzeit nachweisbaren Krebs. Im Sommer 2026 erklärte er, diesen Status bereits seit ungefähr drei Jahren zu haben.
Dolph Lundgren im Steckbrief
| Merkmal | Information |
| Name | Hans „Dolph“ Lundgren |
| Geburtsdatum | 3. November 1957 |
| Geburtsort | Stockholm, Schweden |
| Beruf | Schauspieler, Regisseur, Produzent |
| Bekannt durch | Rocky IV, Universal Soldier, The Expendables |
| Erste Krebsdiagnose | 2015 |
| Krebsart | Nierenzellkarzinom |
| Rückkehr der Erkrankung | 2020 |
| Behandlung | Operationen, Immuntherapie, zielgerichtete Therapie, lokale Eingriffe |
| Entscheidender Wirkstoff | Alectinib |
| Besondere Tumoreigenschaft | ALK-Veränderung |
| Gesundheitszustand 2026 | Laut Lundgren seit etwa drei Jahren NED |
Welche Krankheit hat Dolph Lundgren?
Bei der Dolph Lundgren Krankheit handelt es sich um Nierenkrebs, genauer um ein Nierenzellkarzinom.
Lundgren erklärte 2026 in einem ausführlichen Gespräch mit Forbes, dass die Erkrankung 2015 entdeckt wurde. Zuvor hatte er Blut im Urin bemerkt. Da er körperlich viel trainierte und Kampfsport betrieb, fragte er sich zunächst, ob eine Verletzung dahinterstecken könnte.
Untersuchungen zeigten jedoch einen Tumor an seiner linken Niere.
Dieser wurde operativ entfernt. Anschließend galt Lundgren zunächst als krebsfrei und wurde regelmäßig mit bildgebenden Untersuchungen kontrolliert.
Für mehrere Jahre schien die Erkrankung tatsächlich überwunden.
Dolph Lundgren: Krebs kehrte 2020 zurück
Im Jahr 2020 änderte sich die Situation deutlich.
Neue Untersuchungen zeigten, dass der Krebs zurückgekehrt war. Nach Lundgrens späteren Angaben hatte sich die Erkrankung inzwischen unter anderem auf Leber, Lunge und Wirbelsäule ausgebreitet.
Andere Berichte aus den Jahren zuvor erwähnten außerdem mehrere Tumoren im Bauchraum.
Nach Angaben von Cancer Health wurden 2020 mehrere Tumoren operativ entfernt. Ein Tumor in der Leber soll später ungefähr die Größe einer Zitrone erreicht haben.
Damit handelte es sich nicht mehr um einen einzelnen lokal begrenzten Tumor, sondern um eine fortgeschrittene Krebserkrankung.
Ärzte gaben Dolph Lundgren nur wenige Jahre
Besonders dramatisch wurde die Situation während Lundgren beruflich in Großbritannien arbeitete.
Er stand unter anderem für Produktionen aus den Reihen The Expendables und Aquaman vor der Kamera.
Nach seiner Darstellung sagte ihm ein behandelnder Arzt in London schließlich, dass seine damalige Therapie nicht ausreichend wirke.
Lundgren berichtete später, man habe ihm gesagt, dass ihm möglicherweise nur noch ungefähr zwei bis drei Jahre bleiben könnten.
Eine solche Prognose ist jedoch keine exakte Vorhersage. Sie basiert auf Erfahrungen mit vergleichbaren Erkrankungen, dem damaligen Krankheitsstadium und dem erwarteten Therapieerfolg.
Gerade bei Krebs können neue Behandlungen oder ungewöhnlich starke Therapieantworten den Verlauf erheblich verändern.
Immuntherapie verursachte starke Nebenwirkungen
Vor dem entscheidenden Therapiewechsel erhielt Dolph Lundgren eine Immuntherapie.
Diese wurde nach seinen Angaben ungefähr einmal im Monat intravenös verabreicht.
Die Behandlung brachte allerdings erhebliche Nebenwirkungen mit sich. Lundgren berichtete unter anderem über:
- Geschmacksverlust
- verminderten Appetit
- Gewichtsverlust
- Durchfall
- schmerzhafte Veränderungen an Händen und Füßen
- Blutgerinnsel beziehungsweise Lungenembolien
Gleichzeitig zeigte die Therapie offenbar nicht die erhoffte Wirkung gegen seine Tumoren.
Die Situation verdeutlicht, dass moderne Krebstherapien zwar enorme Fortschritte ermöglichen, aber nicht bei jedem Patienten gleich gut funktionieren.
Zweite Meinung veränderte Dolph Lundgrens Behandlung
Der entscheidende Wendepunkt kam durch eine zweite medizinische Meinung.
Lundgren kehrte in die USA zurück und wurde schließlich von der Ärztin Dr. Alexandra Drakaki an der UCLA behandelt.
Besonders wichtig war dabei, dass sein ursprüngliches Tumorgewebe aus dem Jahr 2015 erneut untersucht wurde.
Bei dieser Analyse wurde eine molekulare Besonderheit entdeckt, die zuvor offenbar nicht erkannt worden war: eine Veränderung im ALK-Signalweg.
Genau diese Information eröffnete eine völlig neue Behandlungsmöglichkeit.
Dieser Teil von Lundgrens Geschichte gehört zu den wichtigsten medizinischen Aspekten seines Falls. Nicht allein die Krebsart entscheidet über die Therapie. Auch bestimmte genetische oder molekulare Eigenschaften eines Tumors können bestimmen, welche Medikamente möglicherweise besonders gut wirken.
Alectinib ließ die Tumoren stark schrumpfen
Aufgrund der entdeckten ALK-Veränderung erhielt Lundgren das zielgerichtete Medikament Alectinib.
Alectinib gehört zu den sogenannten ALK-Hemmern. Solche Medikamente blockieren bestimmte Signalwege, die das Wachstum von Krebszellen antreiben können.
Bei Lundgren war der Effekt nach eigener Darstellung außergewöhnlich.
Er sagte 2026, dass seine Tumoren bereits innerhalb weniger Monate deutlich kleiner geworden seien. Innerhalb ungefähr eines Jahres seien rund 90 Prozent der Tumormasse verschwunden.
Damit schrumpften auch Tumoren, die zuvor nicht vollständig operiert werden konnten.
Lundgren berichtete zudem, dass er Alectinib deutlich besser vertragen habe als seine vorherige Immuntherapie.
Weitere Tumoren wurden lokal behandelt
Nachdem die systemische Therapie den größten Teil der Tumoren verkleinert hatte, konnten verbliebene Stellen gezielter behandelt werden.
Dabei kamen Verfahren wie Ablation beziehungsweise Kryotherapie zum Einsatz. Bei solchen Methoden wird Tumorgewebe lokal zerstört, beispielsweise durch extreme Kälte.
Lundgrens Behandlung verlief allerdings nicht völlig ohne Komplikationen.
Besonders ein Eingriff an einem verbliebenen Lebertumor führte nach seinen späteren Aussagen zu schweren Blutungen. Er erklärte, die Komplikation habe ihn beinahe das Leben gekostet.
Zusätzlich entwickelte sich ein Leberabszess, der über mehrere Monate mit Antibiotika behandelt werden musste.
Die lange Krebstherapie und diese Komplikationen schwächten ihn erheblich.
Dolph Lundgren musste seine Fitness neu aufbauen
Lundgren war jahrzehntelang für seine außergewöhnliche körperliche Fitness bekannt. Während der schweren Krankheitsphase verlor er jedoch deutlich an Kraft.
Nach den medizinisch belastenden Jahren begann er nach eigener Aussage ungefähr ab 2023 damit, seine körperliche Leistungsfähigkeit systematisch wieder aufzubauen.
Er sagte später, die vollständige Erholung habe ungefähr zwei Jahre gedauert.
Im September 2025 erklärte Lundgren gegenüber People, dass es ihm wieder „sehr gut“ gehe. Er könne grundsätzlich wieder alles tun, was er vor seiner Erkrankung gemacht habe.
Trotzdem habe sich sein Umgang mit seinem Körper verändert.
Wie geht es Dolph Lundgren heute?
Der Gesundheitszustand von Dolph Lundgren wirkt 2026 stabil.
In seinem Forbes-Interview im Juli 2026 sagte er, er sei seit ungefähr drei Jahren NED.
NED steht für:
No Evidence of Disease – kein Hinweis auf derzeit nachweisbare Krankheit.
Bereits 2025 hatte er gegenüber People dieselbe Bezeichnung für seinen Gesundheitszustand verwendet.
Das ist medizinisch präziser als die häufig verwendete Formulierung „vollständig geheilt“.
Auch Lundgren selbst hatte Ende 2024 öffentlich erklärt, endlich „cancer free“, also krebsfrei, zu sein.
Ist Dolph Lundgren wirklich krebsfrei?
Im Alltag wird Lundgren häufig als krebsfrei bezeichnet.
Medizinisch sollte diese Aussage etwas vorsichtiger formuliert werden.
Wenn Ärzte keine Tumoren beziehungsweise keine Krebszellen mehr nachweisen können, spricht man beispielsweise von vollständiger Remission oder NED.
Das bedeutet jedoch nicht zwingend, dass garantiert keine einzelne Krebszelle mehr im Körper vorhanden ist.
Sehr kleine Mengen können mit heutigen Untersuchungsmethoden unter Umständen nicht sichtbar sein. Zudem können bestimmte Krebsarten auch nach längerer Zeit erneut auftreten.
Deshalb bleiben regelmäßige Kontrolluntersuchungen wichtig.
Für Dolph Lundgren ist dennoch entscheidend: Nach seinen öffentlich bekannten Angaben gibt es derzeit keinen nachweisbaren Krebs.
Training nach der Krebserkrankung
Sport spielt weiterhin eine große Rolle in Lundgrens Leben.
Im September 2025 erklärte er, ungefähr vier- bis fünfmal pro Woche ins Fitnessstudio zu gehen.
Allerdings trainiert er nicht mehr so extrem wie früher.
Er sagte sinngemäß, dass er inzwischen etwas freundlicher zu seinem Körper sei. Er trainiere weniger hart, bleibe abends nicht mehr so lange auf und achte stärker darauf, ausreichend Erholung zu bekommen.
Die Erkrankung habe seine Einstellung zum Leben verändert.
Dolph Lundgren über Familie und neues Lebensgefühl
Nach seiner Krebserfahrung spricht Lundgren häufiger darüber, bewusster im Moment zu leben.
Er sagte, er sei heute dankbarer für die Zeit mit seiner Familie und seinen Freunden.
Besonders wichtig seien ihm seine Ehefrau Emma Krokdal sowie seine Töchter Ida und Greta Lundgren.
Lundgren erklärte außerdem, dass es zunächst schwierig für ihn gewesen sei, öffentlich über Krebs zu sprechen.
Als Actionstar befürchtete er offenbar, dass eine schwere Krankheit berufliche Folgen haben könnte.
Später empfand er die Offenheit jedoch als befreiend.
Warum war die zweite Meinung so entscheidend?
Die Geschichte von Dolph Lundgren zeigt eindrucksvoll, welchen Unterschied eine zweite ärztliche Beurteilung in bestimmten Situationen machen kann.
Das bedeutet nicht, dass Patienten grundsätzlich der ersten Diagnose misstrauen sollten.
Bei schweren, komplexen oder fortgeschrittenen Krebserkrankungen kann eine Beurteilung durch ein spezialisiertes Zentrum jedoch zusätzliche Möglichkeiten eröffnen.
In Lundgrens Fall führte die erneute Analyse älteren Tumorgewebes zu einer entscheidenden Erkenntnis über die molekularen Eigenschaften des Krebses.
Dadurch konnte eine zielgerichtete Therapie eingesetzt werden, die außergewöhnlich gut anschlug.
Personalisierte Krebstherapie spielte zentrale Rolle
Lundgrens Fall ist außerdem ein Beispiel für die zunehmende Bedeutung der Präzisionsmedizin.
Früher wurde eine Krebstherapie stärker danach ausgewählt, in welchem Organ ein Tumor entstanden war.
Heute untersuchen Ärzte Tumoren zunehmend auch auf bestimmte genetische Veränderungen.
Dadurch kann es möglich werden, Medikamente einzusetzen, die genau gegen einen bestimmten Wachstumsmechanismus des Tumors gerichtet sind.
Lundgrens Reaktion auf Alectinib zeigt, welche Auswirkungen eine solche molekulare Therapie haben kann.
Sein Verlauf ist allerdings außergewöhnlich und lässt sich nicht automatisch auf andere Patienten übertragen.
Positive Einstellung ist kein Krebsmedikament
Lundgren spricht häufig darüber, wie wichtig für ihn eine positive Einstellung, Training und mentale Stärke während seiner Erkrankung waren.
Diese Aussagen beschreiben seine persönliche Erfahrung.
Sie sollten jedoch nicht so verstanden werden, dass positives Denken Krebs heilen kann.
Entscheidend für den medizinischen Erfolg waren bei Lundgren nach den öffentlich bekannten Informationen die genaue Tumoranalyse, die zielgerichtete Therapie und weitere medizinische Eingriffe.
Bewegung, psychische Unterstützung und ein stabiles soziales Umfeld können die Lebensqualität während einer Krebserkrankung verbessern, ersetzen jedoch keine medizinische Behandlung.
Mehr lesen: Tanja Wedhorn Ehemann verstorben? Wahrheit über Simon Raiser
Häufig gestellte Fragen zur Dolph Lundgren Krankheit
Dolph Lundgren wurde 2015 mit Nierenkrebs beziehungsweise einem Nierenzellkarzinom diagnostiziert. Die Erkrankung kehrte 2020 zurück und hatte sich nach seinen späteren Angaben unter anderem auf Leber, Lunge und Wirbelsäule ausgebreitet.
Lundgren erklärte im Juli 2026, er sei seit ungefähr drei Jahren NED – „No Evidence of Disease“. Das bedeutet, dass derzeit kein Krebs nachweisbar ist. Medizinisch ist diese Formulierung präziser als die absolute Aussage, dass ein Rückfall unmöglich sei.
Die erste Krebsdiagnose erhielt Dolph Lundgren 2015. Damals wurde ein Tumor aus seiner linken Niere entfernt. Neue Tumoren wurden 2020 entdeckt.
Nach Lundgrens ausführlichem Interview aus dem Jahr 2026 handelte es sich um ein Nierenzellkarzinom, eine Form von Nierenkrebs.
Ja. Nach seinen eigenen Angaben hatte sich der Krebs unter anderem auf Leber, Lunge und Wirbelsäule ausgebreitet.
Bei einer erneuten Untersuchung seines Tumorgewebes wurde eine zuvor nicht erkannte ALK-Veränderung entdeckt. Dadurch konnte er mit dem zielgerichteten Medikament Alectinib behandelt werden.
Nach erfolgloser beziehungsweise unzureichend wirksamer Immuntherapie erhielt Lundgren den ALK-Hemmer Alectinib. Nach seinen Angaben schrumpften seine Tumoren daraufhin sehr stark.
Lundgren erklärte 2026, dass nach ungefähr einem Jahr Behandlung etwa 90 Prozent seiner Tumormasse verschwunden gewesen seien.
Nach seinen Aussagen aus den Jahren 2025 und 2026 geht es ihm wieder sehr gut. Er trainiert regelmäßig, arbeitet weiterhin als Schauspieler und beschreibt seinen aktuellen Gesundheitszustand als NED.
Ja. 2025 sagte er, dass er weiterhin etwa vier- bis fünfmal pro Woche ins Fitnessstudio gehe. Er trainiert allerdings weniger intensiv als früher und achtet stärker auf Erholung.
Fazit: Dolph Lundgrens Krankheit nahm eine überraschende Wendung
Die Dolph Lundgren Krankheit entwickelte sich von einem zunächst operierten Nierentumor zu einer fortgeschrittenen Krebserkrankung mit mehreren Metastasen.
Nach der ersten Diagnose 2015 galt Lundgren mehrere Jahre als krebsfrei. 2020 kehrte die Erkrankung jedoch zurück und breitete sich unter anderem auf Leber, Lunge und Wirbelsäule aus.
Eine Immuntherapie brachte nicht den gewünschten Erfolg, und zeitweise erhielt Lundgren eine Lebenserwartung von nur wenigen Jahren.
Erst eine zweite Meinung und die erneute Untersuchung seines ursprünglichen Tumors führten zur Entdeckung einer ALK-Veränderung. Die anschließende Behandlung mit Alectinib ließ die Tumoren stark schrumpfen.
Weitere Eingriffe beseitigten verbliebene Tumorherde.
2026 sagt Lundgren, dass er inzwischen seit ungefähr drei Jahren NED – ohne nachweisbare Krankheit – ist.
Seine Geschichte ist damit nicht nur eine außergewöhnliche persönliche Krebserfahrung, sondern zeigt auch, wie stark moderne Präzisionsmedizin und zielgerichtete Krebstherapien den Verlauf einzelner Erkrankungen verändern können.
