Mia Güthe ist eine deutsche Sportjournalistin, die vor allem durch ihre Arbeit für das Fußballkulturmagazin 11FREUNDE bekannt wurde. Sie schreibt und spricht nicht nur über Spiele, Vereine und sportliche Ergebnisse, sondern beschäftigt sich insbesondere mit den politischen, sozialen und kulturellen Seiten des Fußballs.
Zu ihren Themen gehören die Kommerzialisierung des Profisports, Sexismus im Stadion, Fankultur, Frauenfußball und gesellschaftliche Konflikte rund um den Fußball. Darüber hinaus tritt sie in Podcasts, Radiointerviews und politischen Gesprächsformaten als Fußballexpertin auf.
Mia Güthe: Die wichtigsten Fakten
| Merkmal | Bekannte Information |
| Name | Mia Güthe beziehungsweise Mia Guethe |
| Geburtsjahr | 2002 |
| Geburtsort | Hamburg |
| Beruf | Sportjournalistin und Redakteurin |
| Redaktion | 11FREUNDE |
| Weitere Tätigkeit | Freie Journalistin und Podcasterin |
| Studienfach | Politikwissenschaft |
| Studienort beziehungsweise Wohnort | Berlin |
| Themenschwerpunkte | Fußballkultur, Sportpolitik, Kommerzialisierung, Sexismus und Frauenfußball |
| Podcast | „In Kontakt bleiben“ |
| Lieblingsverein | Hamburger SV |
Eine biografische Vorstellung der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen bezeichnet Mia Guethe als 2002 in Hamburg geborene Sportjournalistin. Demnach zog sie für ein Studium der Politikwissenschaft nach Berlin und arbeitet von dort aus für 11FREUNDE sowie weiterhin als freie Journalistin.
Wer ist Mia Güthe?
Mia Güthe gehört zu einer jüngeren Generation von Sportjournalistinnen, die Fußball nicht als isoliertes Spiel betrachten. In ihren Beiträgen geht es häufig um die Frage, was Entwicklungen im Profifußball für Fans, Vereine und die Gesellschaft bedeuten.
Die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur führt sie als Redakteurin bei 11FREUNDE. Das Magazin gehört zur SPIEGEL-Gruppe und konzentriert sich stärker als klassische Sportnachrichtenformate auf Fußballkultur, Fans, Geschichte und gesellschaftliche Debatten.
Dabei beschäftigt sich Mia Güthe unter anderem mit dem modernen Fußball, wirtschaftlichen Interessen, der Rolle von Fans und den Erfahrungen von Frauen innerhalb der Branche. Die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen beschreiben ihre journalistische Perspektive ausdrücklich als sportpolitisch und soziokulturell.
Mia Güthe bei 11FREUNDE
Mia Güthe veröffentlicht seit mindestens 2023 Beiträge für 11FREUNDE. Im September 2023 kündigte das Magazin eine Reportage von ihr darüber an, wie deutsche Fußballvereine gegen sexualisierte Gewalt in Stadien vorgehen und warum Schutzangebote teilweise auf Widerstand stoßen.
Weitere dokumentierte Arbeiten befassen sich mit sehr unterschiedlichen Bereichen des Fußballs. Dazu gehören eine Reportage über den Frauen-Bundesligisten SGS Essen und ein Porträt über Ted Philipakos, der mit seiner Arbeit an der Außendarstellung des FC Venedig bekannt wurde.
Später schrieb Güthe außerdem eine große Reportage über den wegen Dopings gesperrten HSV-Spieler Mario Vušković. Der Fall wurde kontrovers diskutiert, weil Zweifel an der Beweislage geäußert wurden.
Im Jahr 2025 gehörte sie zudem zu einem Autorenteam, das gemeinsam mit CORRECTIV zu Gewalt, Mobbing und sexuellem Missbrauch im deutschen Jugendfußball recherchierte. Die Ergebnisse erschienen in der Ausgabe 287 von 11FREUNDE.
Diese Beispiele zeigen, dass Güthes Arbeit über gewöhnliche Spielberichte hinausgeht. Sie beschäftigt sich sowohl mit gesellschaftlichen Problemen als auch mit Personen, Vereinskultur und strukturellen Entwicklungen im Fußball.
Welche Themen behandelt Mia Güthe?
Ein Schwerpunkt ihrer journalistischen Arbeit liegt auf der Beziehung zwischen Profifußball und Gesellschaft. Dabei stehen mehrere Themen im Mittelpunkt:
- die zunehmende Kommerzialisierung des Fußballs,
- die Mitsprache und Protestkultur von Fans,
- Sexismus und sexualisierte Gewalt,
- die Entwicklung des Frauenfußballs,
- Vielfalt und politische Konflikte,
- sowie die kulturelle Identität von Vereinen.
Die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen beschreiben ihre Arbeit als Versuch, Fußball mit Humor und Kritik als soziokulturelles Phänomen zu betrachten. In einem dort veröffentlichten Gespräch sprach sie über Fußballfans, ihr Selbstverständnis und die Zukunft des Frauenfußballs.
Auftritt im SPIEGEL-„Spitzengespräch“
Am 5. Juli 2024 nahm Mia Güthe an einer Ausgabe des SPIEGEL-Formats „Spitzengespräch“ teil. Moderator Markus Feldenkirchen diskutierte mit ihr, dem damaligen SPD-Politiker Kevin Kühnert und dem Autor Burak Yilmaz über den sogenannten Wolfsgruß während der Fußball-Europameisterschaft 2024.
Weitere Themen waren türkischer Faschismus in Deutschland, ein mögliches Verbot der „Grauen Wölfe“ und die Frage, welche politische Verantwortung mit Fußball und öffentlichen Symbolen verbunden ist. Der Auftritt zeigt, dass Güthe auch für Debatten angefragt wird, die weit über sportliche Leistungen auf dem Platz hinausgehen.
Da die zugängliche SPIEGEL-Seite kein vollständiges schriftliches Transkript enthält, lassen sich ihr jedoch nicht sämtliche im Gespräch geäußerten Positionen zweifelsfrei persönlich zuschreiben. Sicher belegt sind ihre Teilnahme, das Thema, die weiteren Gäste und der Moderator.
Mia Güthe über Marie-Louise Eta
Ein weiterer Medienauftritt folgte am 15. April 2026 bei MDR KULTUR. Dort wurde Mia Güthe als Gesprächspartnerin des Fußballfachmagazins 11FREUNDE vorgestellt.
Anlass war die Ernennung von Marie-Louise Eta zur Cheftrainerin der Bundesliga-Männermannschaft des 1. FC Union Berlin. Laut MDR war Eta damit die erste Frau in diesem Amt in der Männer-Bundesliga. In dem sechsminütigen Beitrag ging es um die Bedeutung dieser historischen Personalentscheidung.
Auch hier stellt die MDR-Seite kein vollständiges Transkript bereit. Detaillierte Aussagen aus dem Gespräch sollten deshalb nur verwendet werden, wenn das Audio selbst überprüft wurde. Der Beitrag belegt jedoch eindeutig, dass Güthe vom MDR als Expertin zur Rolle von Frauen im professionellen Männerfußball eingeladen wurde.
Mia Güthe bei „Hart aber fair“
Im Februar 2024 war Mia Güthe außerdem in der ARD-Sendung „Hart aber fair“ zu sehen. Die Diskussion beschäftigte sich mit Fanprotesten, dem geplanten Einstieg eines Investors bei der Deutschen Fußball Liga und der 50+1-Regel.
Medienberichte beschrieben Güthe dort als Sportjournalistin. Sie bewertete viele Protestaktionen in deutschen Stadien als Beispiele friedlichen Protests, grenzte diese jedoch von persönlichen Gewaltandrohungen ab. In der Diskussion kritisierte sie zudem den Umgang des damaligen Hannover-96-Geschäftsführers Martin Kind mit den Interessen der Fans.
Dieser Auftritt trug dazu bei, Mia Güthe auch außerhalb der Leserschaft von 11FREUNDE bekannter zu machen.
Der Podcast „In Kontakt bleiben“
Neben ihrer redaktionellen Arbeit moderiert Mia Guethe gemeinsam mit Felix Rathfelder den Fußballpodcast „In Kontakt bleiben“.
Das Konzept beruht auf der Rivalität der beiden großen Hamburger Vereine: Güthe ist Anhängerin des Hamburger SV, während Rathfelder den FC St. Pauli unterstützt. Im Podcast sprechen beide über die Entwicklung ihrer Vereine, aktuelle Fußballthemen und die besondere Kultur des Hamburger Stadtderbys.
Die Sendung verbindet sportliche Analyse mit persönlichen Beobachtungen, Humor und Gesprächen über die Fußballbranche. Dadurch ergänzt der Podcast Güthes journalistische Artikel und öffentlichen Medienauftritte.
Mia Güthe und der Hamburger SV
Mia Güthes Verbindung zum Hamburger Fußball spielt in ihrer öffentlichen Arbeit eine erkennbare Rolle. Sie wird in der Beschreibung ihres Podcasts ausdrücklich als HSV-Fan vorgestellt. Gleichzeitig beschäftigt sie sich journalistisch mit Themen, die über die Interessen eines einzelnen Vereins hinausgehen.
Ihre Herkunft aus Hamburg und ihr späterer Umzug nach Berlin verbinden damit zwei wichtige Standorte ihrer Biografie: Hamburg als Ausgangspunkt ihrer Fußballbegeisterung und Berlin als Zentrum ihrer journalistischen Arbeit.
Ging Mia Güthe auf das Luisen-Gymnasium Bergedorf?
Ein Bericht des Luisen-Gymnasiums Bergedorf aus dem November 2020 nennt eine Schülerin namens Mia Güthe als gewähltes Mitglied der damaligen Schülervertretung. Gemeinsam mit sechs weiteren Schülerinnen und Schülern war sie unter den besonderen Bedingungen der Corona-Pandemie gewählt worden.
Ob es sich dabei tatsächlich um die spätere 11FREUNDE-Journalistin handelt, lässt sich anhand der Schulseite allein jedoch nicht sicher bestätigen. Der Name, der Hamburger Bezug und der mögliche Zeitraum passen grundsätzlich zu den bekannten biografischen Angaben. Die Schule stellt auf der Seite aber weder ein Foto noch ein Geburtsdatum oder eine Verbindung zur späteren journalistischen Tätigkeit her.
Die Angabe sollte deshalb nicht als gesicherter Teil ihrer Biografie dargestellt werden. Sachlich korrekt ist lediglich, dass das Luisen-Gymnasium 2020 eine Schülerin dieses Namens in seiner Schülervertretung aufführte.
Warum wird der Name sowohl Güthe als auch Guethe geschrieben?
In deutschsprachigen Medien erscheint ihr Name häufig als Mia Güthe. Auf verschiedenen beruflichen Seiten, Autorenangaben und Podcastplattformen wird dagegen die Schreibweise Mia Guethe verwendet.
„Guethe“ ist die übliche Umschreibung von „Güthe“, wenn der Buchstabe „ü“ in einem System, Benutzernamen oder internationalen Zusammenhang nicht verwendet wird. Beide Schreibweisen beziehen sich in den hier geprüften journalistischen Quellen auf dieselbe Sportjournalistin.
Was ist über Mia Güthes Privatleben bekannt?
Über Mia Güthes Privatleben gibt es nur sehr wenige verlässlich bestätigte Informationen. Öffentlich dokumentiert sind ihr Geburtsjahr 2002, ihre Herkunft aus Hamburg, ihr Politikwissenschaftsstudium in Berlin, ihre Arbeit als Journalistin und ihre Verbindung zum Hamburger SV.
Belastbare Angaben über ihre Eltern, Geschwister oder eine Partnerin beziehungsweise einen Partner liegen in den geprüften seriösen Quellen nicht vor. Ebenso wenig sind ein genauer Geburtstag, ihr Einkommen oder andere private Daten zuverlässig dokumentiert.
Da sie vor allem aufgrund ihrer journalistischen Tätigkeit öffentlich bekannt ist, sollten unbelegte Angaben aus Biografieportalen nicht ohne überprüfbare Originalquelle übernommen werden.
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Häufige Fragen zu Mia Güthe
Mia Güthe ist eine deutsche Sportjournalistin, Redakteurin und Podcasterin. Sie arbeitet vor allem für das Fußballkulturmagazin 11FREUNDE.
Mia Güthe wurde nach einer biografischen Vorstellung der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen im Jahr 2002 geboren. Da kein zuverlässig bestätigter vollständiger Geburtstag vorliegt, lässt sich ihr exaktes Alter innerhalb des Jahres nicht zweifelsfrei angeben.
Mia Güthe wurde in Hamburg geboren. Später zog sie für ein Studium der Politikwissenschaft nach Berlin.
Sie arbeitet als Redakteurin für das Fußballkulturmagazin 11FREUNDE und ist zusätzlich als freie Journalistin tätig.
In der offiziellen Beschreibung ihres Podcasts „In Kontakt bleiben“ wird Mia Güthe als Fan des Hamburger SV vorgestellt.
Ihr Podcast heißt „In Kontakt bleiben“. Sie moderiert ihn gemeinsam mit dem St.-Pauli-Anhänger Felix Rathfelder.
Dazu gibt es keine verlässlich bestätigten öffentlichen Informationen. Ihr Beziehungsstatus gehört nicht zu den dokumentierten Angaben über ihre journalistische Laufbahn.
Ein Schulbericht aus dem Jahr 2020 nennt eine Schülerin namens Mia Güthe als Mitglied der Schülervertretung. Es fehlt jedoch ein eindeutiger Beleg dafür, dass diese Person mit der späteren 11FREUNDE-Journalistin identisch ist.
Fazit
Mia Güthe ist eine 2002 in Hamburg geborene Sportjournalistin, Redakteurin und Podcasterin. Sie arbeitet für das Fußballkulturmagazin 11FREUNDE und beschäftigt sich besonders mit den politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Seiten des Sports.
Bekannt wurde sie durch Reportagen über Fankultur, Frauenfußball, Kommerzialisierung und Missstände im Jugendfußball. Darüber hinaus trat sie bei „Hart aber fair“, im SPIEGEL-„Spitzengespräch“ und bei MDR KULTUR als Gesprächspartnerin auf.
Die sachlich genaueste Zusammenfassung lautet daher: Mia Güthe ist eine Hamburger Sportjournalistin mit Sitz in Berlin, die Fußball vor allem als gesellschaftliches und kulturelles Thema behandelt.
