Wer nach „Johannes Ehemann Künstler“ sucht, stößt auf eine ungewöhnliche Verbindung aus professionellem Eishockey und zeitgenössischer Kunst. Johannes Ehemann spielte mehrere Jahre als Stürmer für die Saale Bulls in Halle. Parallel dazu entwickelte er unter dem Namen Jetrois seine ersten öffentlich bekannten Kunstprojekte.
Inzwischen konzentriert sich Ehemann auf seine Arbeit als bildender Künstler. Seine Werke verbinden Malerei, Fotografie, abstrakte Strukturen, ungewöhnliche Bildträger und skulpturale Elemente. Aus ersten Ausstellungen in Halle entwickelte sich eine internationale Laufbahn mit Präsentationen in Deutschland, Dänemark, Großbritannien, Japan und den USA.
Johannes Ehemann Künstler im Steckbrief
| Merkmal | Öffentlich bekannte Information |
| Vollständiger Name | Johannes Ehemann |
| Geburtsjahr | 1996 |
| Geburtsort | Schwabach, Bayern |
| Früherer Künstlername | Jetrois |
| Beruf | Bildender Künstler |
| Frühere Tätigkeit | Professioneller Eishockeyspieler |
| Bekannter Verein | Saale Bulls Halle |
| Position im Eishockey | Stürmer beziehungsweise rechter Flügel |
| Beginn der Malerei | Im Alter von etwa 18 Jahren |
| Künstlerische Ausbildung | Weitgehend autodidaktisch |
| Weitere Ausbildung | Mode und Design in Leipzig |
| Kunstformen | Malerei, Mixed Media und Skulptur |
| Materialien | Acryl, Holz, MDF, Plexiglas, Edelstahl und Marmor |
| Künstlerische Einflüsse | Fotografie, Mode, Design und Architektur |
| Früher Wohn- und Arbeitsort | Halle (Saale) |
| Aktuell häufig genannter Standort | Hamburg |
| Bekannte frühe Ausstellung | „Modern Art – von Mixed Media bis Acryl“ |
| Aktuelle Ausstellung 2026 | „New Artists Show“ in Frankfurt |
Johannes Ehemann wurde am 28. Juli 1996 in Schwabach geboren. Aktuelle Galerieprofile stellen ihn als multidisziplinären Künstler vor. Sein eigener Studioauftritt sowie die Ulstrup Gallery nennen Hamburg als Standort. Andere Galerieprofile führen Wiesbaden oder Offenbach an. Sein genauer aktueller Lebensmittelpunkt wird daher in den verfügbaren Quellen nicht vollständig einheitlich angegeben.
Wer ist Johannes Ehemann?
Johannes Ehemann ist ein deutscher Künstler, dessen beruflicher Weg zunächst in den Leistungssport führte. Schon als Jugendlicher spielte er Eishockey auf hohem Niveau. Gleichzeitig entwickelte er zunehmend das Bedürfnis, sich außerhalb eines Teams individuell auszudrücken.
Nach mehreren Jahren als professioneller Eishockeyspieler wurde die Kunst zum Mittelpunkt seiner Arbeit. Heute beschäftigt er sich nicht nur mit klassischer Malerei. Vielmehr verbindet er zweidimensionale Bilder mit dreidimensionalen Formen und entwickelt daraus Arbeiten, die zwischen Gemälde, Objekt und Skulptur stehen.
Der Wechsel vom Mannschaftssport zur Kunst prägt auch seine öffentliche Geschichte. Während im Eishockey feste Rollen, Trainingspläne und gemeinsame Ziele entscheidend waren, fand Ehemann in der Kunst einen Raum für persönliche Entwicklung und freien Ausdruck. Künstlerprofile beschreiben diese Suche nach Individualität als wichtigen Ausgangspunkt seiner kreativen Laufbahn.
Woher kommt Johannes Ehemann?
Johannes Ehemann stammt aus dem mittelfränkischen Schwabach. Seine sportliche Laufbahn begann beim EHC 80 Nürnberg. Im Jahr 2011 wechselte er nach Berlin und schloss sich den Eisbären Juniors an.
Für den Berliner Nachwuchs absolvierte er zahlreiche Spiele in der Deutschen Nachwuchsliga. Später sammelte er mit FASS Berlin erste Erfahrungen im Seniorenbereich der Oberliga. Im Sommer 2015 wechselte er schließlich zum MEC Halle 04, der unter dem Namen Saale Bulls antritt.
Johannes Ehemann und seine Eishockeykarriere
Bei den Saale Bulls entwickelte sich Johannes Ehemann zu einem langjährigen Spieler und Publikumsliebling. Er kam 2015 nach Halle und stand dort über mehrere Spielzeiten als Stürmer auf dem Eis.
Bis zum Sommer 2020 hatte Ehemann nach Angaben des Vereins bereits 250 Spiele für die Saale Bulls absolviert. Dabei erzielte er 30 Tore und sammelte insgesamt 101 Scorerpunkte. Anschließend verlängerte er seinen Vertrag für eine sechste Saison in Halle.
Seine Verbindung zur Stadt reichte jedoch bald über den Sport hinaus. In Halle fand er Möglichkeiten, eigene Werke zu präsentieren, Ausstellungen zu organisieren und seine künstlerische Identität weiterzuentwickeln. Deshalb wurde er dort zunehmend nicht nur als Eishockeyspieler, sondern auch als Künstler wahrgenommen.
Aktuelle Sportdatenbanken führen Ehemann inzwischen als ehemaligen beziehungsweise zurückgetretenen Spieler. Sein heutiger öffentlicher Schwerpunkt liegt damit klar auf der bildenden Kunst.
Warum wurde Johannes Ehemann Künstler?
Nach eigenen biografischen Angaben begann Johannes Ehemann im Alter von etwa 18 Jahren intensiver zu malen. Der Umzug nach Halle markierte dabei einen wichtigen Wendepunkt.
Im Mannschaftssport gehörte er ständig zu einer größeren Gruppe. Die Kunst gab ihm dagegen die Möglichkeit, eigene Gedanken sichtbar zu machen, persönliche Grenzen auszutesten und unabhängig von festen Rollen zu arbeiten. Er beschreibt sie als einen Ort für Freiheit, Entwicklung und Selbstverwirklichung.
Ehemann studierte ab 2016 Mode und Design an der Leipzig School of Design. Nach den Angaben seines Saatchi-Art-Profils schloss er diese Ausbildung 2018 ab. Als bildender Künstler arbeitet er jedoch weitgehend autodidaktisch.
Was bedeutet der Künstlername Jetrois?
In frühen Medienberichten wurde Johannes Ehemann unter dem Künstlernamen Jetrois vorgestellt. Die Mitteldeutsche Zeitung berichtete 2020, dass er bereits seit mehreren Jahren unter diesem Namen künstlerisch tätig gewesen sei.
Wie der Name Jetrois genau entstand und welche persönliche Bedeutung er besitzt, wurde in den bekannten Berichten nicht ausführlich erklärt. Deshalb sollten Behauptungen über seine Herkunft oder Übersetzung nicht ohne eine direkte Aussage des Künstlers übernommen werden.
Heute präsentieren Galerien seine Arbeiten überwiegend unter seinem bürgerlichen Namen Johannes Ehemann. Auch seine aktuelle internationale Laufbahn läuft hauptsächlich unter diesem Namen. Jetrois lässt sich daher am besten als früher verwendete künstlerische Bezeichnung einordnen.
Welche Kunst macht Johannes Ehemann?
Johannes Ehemanns Kunst lässt sich nicht auf eine einzige Stilrichtung reduzieren. Seine frühen Ausstellungen wurden mit Begriffen wie Acrylmalerei, Mixed Media und Modern Art beschrieben. Später entwickelte er daraus eine deutlich eigenständigere Bildsprache.
Seine heutige Arbeit verbindet vor allem:
- abstrakte Kompositionen,
- realistische Malerei,
- fotografische Vorlagen,
- Dekonstruktion und Neuordnung,
- ungewöhnlich geformte Bildträger,
- dreidimensional wirkende Oberflächen,
- Objektkunst und Skulpturen.
Aktuelle Galerien beschreiben seine Werke als Verbindung von Fotografie, abstrakter Struktur und realistischer Malerei. Zugleich überschreiten viele Arbeiten bewusst die klassische rechteckige Bildform.
Malerei auf Holz und individuell geformten Bildträgern
Ende 2018 begann Johannes Ehemann verstärkt auf etwa zwölf Millimeter starken MDF-Platten zu arbeiten. Dabei nutzt er nicht nur die Oberfläche als gestalterisches Element. Auch die äußere Form des Bildträgers gehört zum Kunstwerk.
Sein Arbeitsprozess kann mit einem alltäglichen Gegenstand oder einem Stück Papier beginnen. Ehemann faltet, knüllt oder verformt das Material. Anschließend überträgt er die entstandene Struktur als Skizze auf Holz, schneidet die Form aus und bearbeitet sie mit Acrylfarbe. Dadurch erhält jedes Werk eine eigene Silhouette.
Die Arbeiten wirken deshalb teilweise wie dreidimensionale Objekte, obwohl sie weiterhin Merkmale eines Gemäldes besitzen. Scharfe Kanten, Schatten, Faltungen und unterschiedlich tiefe Flächen verstärken diesen Eindruck.
Welche Rolle spielen Papier und Alltagsgegenstände?
Papier ist ein wiederkehrender Ausgangspunkt in Johannes Ehemanns Kunst. Dabei interessiert ihn nicht nur das, was auf einem Blatt geschrieben oder gedruckt steht. Ebenso wichtig sind Knicke, Risse, Falten und Gebrauchsspuren.
Ein Eselsohr in einem Schulblatt, ein beschädigtes Erinnerungsstück oder ein Papier, das mehrere Umzüge überstanden hat, kann eine eigene Geschichte erzählen. Ehemann greift solche vermeintlich nebensächlichen Spuren auf und übersetzt sie in vergrößerte malerische oder skulpturale Formen.
Dadurch verwandelt er alltägliche Materialien in Kunstwerke. Was zunächst wie Abfall, eine misslungene Skizze oder ein zufällig zerknülltes Papier aussieht, wird zum Ausgangspunkt einer präzise ausgearbeiteten Komposition.
Fotografie, Mode und Architektur als Einflüsse
Neben der Malerei beeinflussen Fotografie, Mode, Design und Architektur seine Arbeit. Seine fotografischen Interessen helfen ihm dabei, Gesichter, Situationen und Oberflächen festzuhalten. Diese Motive zerlegt, verändert und rekonstruiert er anschließend.
Architektonische Prinzipien zeigen sich vor allem in der räumlichen Wirkung seiner Werke. Linien, Faltungen und Flächen erzeugen Tiefe. Dadurch verschwimmt die Grenze zwischen einem flachen Bild und einem dreidimensionalen Objekt.
Auch seine Ausbildung im Bereich Mode und Design dürfte seine Aufmerksamkeit für Material, Oberfläche, Form und Präsentation beeinflusst haben. Eine einfache Erklärung seiner Werke allein aus dieser Ausbildung wäre jedoch zu kurz gegriffen, da Ehemann seinen Stil über Jahre autodidaktisch weiterentwickelte.
Die Skulpturen von Johannes Ehemann
Johannes Ehemann arbeitet inzwischen nicht mehr ausschließlich als Maler. Auch Skulpturen gehören zu seinem aktuellen Werk.
Dafür fertigt er zunächst kleine gefaltete Papiermodelle an, die an Origami erinnern. Anschließend überträgt er diese fragilen Formen in dauerhafte Materialien. Aktuelle Arbeiten bestehen unter anderem aus Edelstahl und Marmor.
Zu seinen 2026 präsentierten Skulpturen gehören:
- „Paperplane“,
- „Spread Your Wings“,
- „Cocotte“.
Die Übertragung von gefaltetem Papier in Metall erzeugt einen bewussten Gegensatz. Eine leichte, vergängliche Form wird zu einem schweren und beständigen Objekt.
Welche Themen behandelt Johannes Ehemann?
Im Mittelpunkt seiner Kunst stehen häufig Fragen nach Identität, Wahrnehmung und persönlicher Orientierung.
Seine Werke beschäftigen sich unter anderem mit diesen Fragen:
- Wer sind wir?
- Was prägt unsere Wahrnehmung?
- Wo finden wir unseren Platz?
- Wie verändern Erinnerungen unsere Sicht auf Dinge?
- Was geschieht, wenn Bekanntes zerstört und neu zusammengesetzt wird?
- Wie gehen Menschen mit ihrer Umgebung um?
Viele Arbeiten bewegen sich deshalb zwischen Zerstörung und Neuordnung. Ehemann zerknüllt, faltet oder dekonstruiert zunächst ein Ausgangsmaterial. Danach verwandelt er es in ein neues, sorgfältig ausgearbeitetes Werk.
Ausstellung „Modern Art – von Mixed Media bis Acryl“
Eine der ersten ausführlich dokumentierten Ausstellungen von Johannes Ehemann wurde am 15. Oktober 2018 an der Euro Akademie Halle eröffnet. Sie trug den Titel „Modern Art – von Mixed Media bis Acryl“.
Die Vernissage begann um 15:30 Uhr in der Ernst-Kamieth-Straße 2b in Halle. Etwa 50 Gäste nahmen daran teil. Unter ihnen befanden sich Fans und Spieler der Saale Bulls, Schüler, Lehrer, interessierte Bürger sowie Vertreter verschiedener Institutionen. Die Werke blieben bis zum Ende des Jahres in den Räumen der Bildungseinrichtung zu sehen.
Jedes ausgestellte Kunstwerk besaß nach Ehemanns Darstellung eine eigene Entstehungsgeschichte. Er verarbeitete darin Erlebnisse und Erfahrungen. Dennoch sollten die Besucher nicht einfach seine persönliche Deutung übernehmen, sondern selbst überlegen, was sie in den Bildern erkennen.
Kunst für Jugendliche erfahrbar machen
Die Ausstellung an der Euro Akademie verfolgte zugleich ein pädagogisches Ziel. Johannes Ehemann wollte Kunst nicht als unnahbaren Bereich präsentieren, der ausschließlich Fachleuten offensteht.
Stattdessen sollten insbesondere junge Menschen die Bilder unmittelbar erleben und eigene Zugänge entwickeln können. Deshalb wurden der Künstler, seine Ideen und die Entstehungsgeschichten der Werke in den Unterricht angehender Erzieher, Kinderpfleger und Sozialassistenten eingebunden.
Die Ausstellung verband dadurch drei Bereiche miteinander: Sport, Kunst und pädagogische Bildung.
Das HWG-Kunstprojekt in Halle
Im Jahr 2020 erhielt Johannes Ehemann durch die Hallesche Wohnungsgesellschaft HWG eine größere öffentliche Plattform. Die HWG beauftragte ihn mit einem Motiv für eine ungewöhnliche Werbekampagne.
Ehemann entwickelte ein auffälliges rotes Motiv mit vier Augen und einem QR-Code. Das Kunstwerk wurde unter anderem auf einer großen Fläche am Marktplatz und an weiteren Standorten in Halle präsentiert. Der QR-Code war die zentrale Vorgabe des Auftraggebers; bei der übrigen Gestaltung erhielt Ehemann weitgehend kreative Freiheit.
Das Projekt brachte seine Kunst aus Galerien und Ausstellungsräumen direkt in das Stadtbild. Gleichzeitig zeigte es seine damalige Faszination für Augen. Ehemann bezeichnete Augen als besonders wirkungsvolle, aber auch anspruchsvolle Motive.
Von Halle auf internationale Ausstellungen
Nach seinen frühen Projekten in Halle wurde Johannes Ehemann zunehmend auch außerhalb der Region wahrgenommen. Sein Saatchi-Art-Profil dokumentiert ab 2020 Ausstellungen und Kunstmessen in mehreren Ländern.
Zu den öffentlich genannten Stationen zählen:
| Jahr | Ausgewählte Ausstellung oder Kunstmesse |
| 2020 | Discovery Art Fair Frankfurt |
| 2021 | Contemporary Art Station Hongkong |
| 2021 | Art Show Shibuya in Tokio |
| 2021 | Einzelausstellung bei der Galerie Meinlschmidt |
| 2022 | The Other Art Fair in Los Angeles |
| 2022 | The Other Art Fair in London |
| 2023 | „NOfoRM“ in Frankfurt |
| 2023 | The Other Art Fair in New York |
| 2024 | „In Bewegung“ in der Stadtgalerie Wetzlar |
| 2024 | Duo-Ausstellung in Dallas |
| 2025 | „Irreversible“ bei Better Go South in Berlin |
| 2025 | „The Space Between Walls“ in Aarhus |
| 2026 | „Seite an Seite“ in Hamburg |
| 2026 | Art Karlsruhe |
| 2026 | „Face2Face“ in London |
| 2026 | „April Fools“ in Kopenhagen |
| 2026 | „New Artists Show“ in Frankfurt |
Die Auswahl zeigt, dass sich Ehemanns Laufbahn von lokalen Präsentationen zu internationalen Galerie- und Messeauftritten entwickelt hat.
„Irreversible“ in Berlin
Vom 28. Februar bis 21. März 2025 zeigte Better Go South in Berlin die Einzelausstellung „Irreversible“.
Im Mittelpunkt standen Materialität, Architektur, Oberfläche und Veränderung. Die Ausstellung griff die Vorstellung auf, dass jede Oberfläche eine Geschichte trägt und Entscheidungen dauerhafte Spuren hinterlassen. Zu den präsentierten Arbeiten gehörte „Handle with Care“, ein Acrylwerk auf Holz.
„Irreversible“ verdeutlichte, wie weit sich Ehemanns Stil seit den ersten Mixed-Media-Arbeiten in Halle entwickelt hatte. Seine Kunst bewegte sich nun deutlich zwischen Malerei, räumlicher Konstruktion und skulpturaler Wirkung.
Johannes Ehemann in der „New Artists Show“ 2026
Vom 11. Juni bis 10. August 2026 zeigt die Galerie Barbara von Stechow in Frankfurt die Gruppenausstellung „New Artists Show“. Neben Johannes Ehemann sind Lev Khesin und Rhea Standke beteiligt.
Die Galerie beschreibt Ehemanns Position als hybride Malerei zwischen Abstraktion und fotografischer Dekonstruktion. Die Ausstellung markiert zugleich seine erste Präsentation im Programm der Galerie Barbara von Stechow.
Zu den aktuellen Werken gehören das Gemälde „Poem“ aus dem Jahr 2025 sowie „Friends of the House“ aus dem Jahr 2026. Zusätzlich präsentiert die Galerie mehrere Edelstahlskulpturen auf Marmor.
Für September 2026 ist außerdem eine Gruppenausstellung bei der Monica Ruppert Galerie angekündigt. Im November 2026 soll eine Einzelausstellung bei Better Go South in Stuttgart folgen. Da diese Termine in der Zukunft liegen, können sich Planungen grundsätzlich noch ändern.
Ist Johannes Ehemann heute noch als Künstler aktiv?
Ja. Anders als frühere Berichte vermuten lassen könnten, endete seine künstlerische Tätigkeit nicht nach den Projekten in Halle.
Johannes Ehemann arbeitet 2026 weiterhin aktiv als Künstler. Seine jüngeren Werke umfassen sowohl großformatige Acrylbilder als auch Skulpturen aus Edelstahl und Marmor. Zudem wird er von mehreren Galerien in Deutschland und im europäischen Ausland präsentiert.
Seine heutige Laufbahn konzentriert sich somit deutlich stärker auf Kunst als auf Eishockey. Der Sport bleibt dennoch ein wichtiger Teil seiner Biografie und erklärt, wie er seinen Weg zur individuellen kreativen Arbeit fand.
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Häufig gestellte Fragen zu Johannes Ehemann als Künstler
Ja. Johannes Ehemann ist ein deutscher bildender Künstler. Er arbeitet mit Malerei, Mixed Media und Skulptur und nimmt an Ausstellungen in Deutschland sowie im Ausland teil.
Johannes Ehemann wurde am 28. Juli 1996 in Schwabach geboren.
In früheren Berichten wurde Johannes Ehemann unter dem Künstlernamen Jetrois vorgestellt. Aktuelle Galerien präsentieren seine Werke hauptsächlich unter seinem vollständigen Namen.
Jetrois gehört zu seiner frühen künstlerischen Identität. In aktuellen Ausstellungen und Galerieprogrammen wird jedoch überwiegend der Name Johannes Ehemann verwendet.
Er verbindet abstrakte und realistische Malerei mit Fotografie, Dekonstruktion und ungewöhnlichen Bildformen. Außerdem fertigt er Skulpturen aus Materialien wie Edelstahl und Marmor an.
Ehemann absolvierte eine Ausbildung im Bereich Mode und Design. Als bildender Künstler gilt er jedoch weitgehend als Autodidakt.
Nach seinen biografischen Angaben begann er im Alter von etwa 18 Jahren intensiver zu malen. Ende 2018 entwickelte er seine Technik auf individuell geformten MDF-Platten weiter.
Ja. Ehemann spielte professionell Eishockey. Nach Stationen beim EHC 80 Nürnberg, den Eisbären Juniors und FASS Berlin wechselte er 2015 zu den Saale Bulls Halle.
Aktuelle Sportdatenbanken führen ihn als zurückgetretenen Spieler. Heute steht seine Arbeit als Künstler im Mittelpunkt.
Mehrere aktuelle Quellen nennen Hamburg als Wohn- und Arbeitsort. Andere Galerieprofile führen Offenbach oder Wiesbaden auf. Der genaue aktuelle Hauptwohnsitz ist daher öffentlich nicht einheitlich dokumentiert.
Seine Arbeiten werden von verschiedenen Galerien präsentiert. Im Sommer 2026 sind Werke unter anderem in der „New Artists Show“ der Galerie Barbara von Stechow in Frankfurt zu sehen.
Zu seinen neueren Arbeiten gehören „Poem“, „Friends of the House“, „Paperplane“, „Spread Your Wings“ und „Cocotte“. Seine frühen öffentlichen Projekte umfassen außerdem die Ausstellung „Modern Art – von Mixed Media bis Acryl“ und das HWG-Motiv in Halle.
Fazit
Johannes Ehemann steht für einen ungewöhnlichen Wechsel vom professionellen Eishockey zur zeitgenössischen Kunst. In Halle trat er zunächst gleichzeitig als Spieler der Saale Bulls und als Künstler unter dem Namen Jetrois auf.
Seine ersten öffentlich dokumentierten Werke bestanden vor allem aus Acrylmalerei und Mixed Media. Seitdem hat er seine künstlerische Sprache deutlich erweitert. Heute verbindet er Fotografie, abstrakte Strukturen und realistische Malerei mit individuell zugeschnittenen Holzflächen, gefaltetem Plexiglas und Skulpturen aus Edelstahl.
Auch die Reichweite seiner Arbeit hat sich verändert. Auf eine pädagogisch ausgerichtete Ausstellung in Halle und ein öffentliches HWG-Projekt folgten Galerie- und Messeauftritte in Berlin, Hamburg, Frankfurt, London, Kopenhagen, Dallas, Los Angeles, New York, Hongkong und Tokio.
Damit ist Johannes Ehemann heute nicht lediglich als ehemaliger Eishockeyspieler bekannt, der nebenbei malt. Er hat sich als eigenständiger Künstler entwickelt, dessen Werke die Grenzen zwischen Bild, Objekt und Skulptur bewusst infrage stellen.
